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Natur & Kultur in Linz

9. Juli 2010

Donaupark LinzWas hat eine Industriestadt mit Natur und Kultur zu tun? Dass Linz sehr wohl auch kultureller Brennpunkt ist, zeigte das Programm zur Kulturhauptstadt Europas 2009, dass national und international hohe Anerkennung fand. Der Dreiklang “Kultur, Industrie, Natur” stand dabei im Mittelpunkt. Nach der Kulturhauptstadt Europas 2009 thematisiert Linz 2011 Lebensqualität in und mit der Natur.

Linz zeigt, dass Industrie und Lebensqualität keine Widersprüche sind, sondern in einer modernen Stadt unmittelbar zusammen gehören. Der große Komponist Anton Bruckner, der vor rund 150 Jahren hier gewirkt hat, bildet dabei den kulturellen Rahmen.
Natur in Linz heißt Erholung, Lebensqualität, saubere Luft, aber auch Prozesse und Erfahrungen aus der Natur für das tägliche Leben, für die Wirtschaft und für unsere Kultur zu entdecken. Dass Bäume nicht in den Himmel wachsen, dass Gras nicht schneller wächst, auch wenn man daran zieht und dass viele lautlose und unspektakuläre Prozesse trotzdem Wiesen, Bäume und Wälder entstehen lassen - solche Erkenntnisse tun unserem gestressten Alltag, unserem Hamsterrad, in dem wir immer noch schneller zu laufen versuchen, gut.

Entdecken Sie in Linz, einer modernen und authentischen Stadt unserer Zeit, Lebensqualität, Zusammenhänge und spannende Fragestellungen für unsere Zukunft!

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Georg Steiner Tourismusdirektor Georg Steiner , , , , ,

Triennale Linz 1.0 – Linz bleibt Kulturhauptstadt

28. Mai 2010

Auf den Schwingen von Linz09 – das heißt mit dem Wind und dem Auftrieb, der im vergangenen Jahr zu einem „Höhenrausch“ für zeitgemäße Kulturformate in Linz geführt hat, wird man auch 2010 diesem Anspruch gerecht. Dieser Anspruch bedeutet, dass Linz sich auf Kulturprojekte konzentriert, die Überblick geben und Zugänge zu Entwicklungen in Kultur und Gesellschaft vermitteln. Nicht klischeehafte Reduzierung auf „Schönes“ und „Erwartetes“ sondern Konfrontation mit Neuem. Nicht nur erlebbar für Experten und Profis, sondern als Anreiz für Jedermann gedacht, kann man sich in Linz auf eine Kunstexpedition begeben, die zu Veränderung führt.
Wer bereit ist, Neues und auf den ersten Blick nicht immer gleich Verständliches auf sich wirken zu lassen, sich Exponate und Installationen bei Führungen für Einsteiger oder bei einer Spezialführung erschließen zu lassen, wird den Aufenthalt in Linz bereichert und verändert erleben.
Innovation und Kreativität entstehen nicht nur im Rückspiegel sondern auch im Blick nach vorne. Die Triennale Linz 1.0 zeigt einen repräsentativen Zeitschnitt durch die aktuelle heimische Kunstszene. Dabei steht nicht das Etablierte und Abgesicherte im Mittelpunkt, sondern Trends und neue Entwicklungen.
Wenn die Menschen nicht ins Museum gehen, dann kommt das Museum zu den Menschen und Kunst wird im öffentlichen Raum spürbar und erlebbar. Formate wie die Klangwolke, der Schau-, Tiefen- oder Höhenrausch, mit dem während der Kulturhauptstadt Perspektivenwechsel und Kunsterlebnis gleichermaßen erreicht wurden, haben hier Maßstäbe gesetzt.
Daran knüpft die Triennale an und wird vom 3.6. bis 26.9.2010 in drei Kultureinrichtungen (Landesgalerie Linz, Lentos Kunstmuseum und OK Offenes Kulturhaus Oberösterreich) und auch am Hauptplatz oder auf einem Parkhaus mit Projekten und Performances für einen heißen Kultursommer sorgen. Für umfassende Informationen wird – wie auch im Kulturhauptstadtjahr – eine gemeinsame Infostelle mit dem Tourismusverband Linz im Alten Rathaus  betrieben. Infos unter www.triennalelinz.at und www.linz.at/tourismus. Attraktive Wochenendpackages sollen Sie dazu anregen, sich etwas Zeit zu lassen und mit dem Besuch der Triennale auch etwas Entschleunigung, Entspannung und zur Ruhe kommen zu verbinden.

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Georg Steiner Allgemein, Events, Museen, Tourismusdirektor Georg Steiner , , , ,

Taxis und Tourismus

22. März 2010

c Pondell

c Pondell

„Amaru aus Nigeria lenkt durch Linz wie ein Reiseleiter, ohne dass man darum bittet. In Vorbereitung zum Kulturjahr hat die Stadt die Taxifahrer Linz-09 fit gemacht. Mit selbstverständlicher Geste zeigt Amaru auf die zwei markantesten architektonischen Eckpfeiler in der Innenstadt: Direkt am Ufer der Donau, zwischen barock geprägtem Altstadtkern und dem ehemals verwaisten Stadtteil Urfahr liegen zwei mächtige Glasbauten einander direkt gegenüber…“

Dies ist ein Auszug aus der Reportage von Monika Maria Kalcsics, die für ihren Bericht über Linz als Kulturhauptstadt Europas 2009 in der Ö 1 Sendung „Ambiente“ den ersten Preis des Journalistenwettbewerbs „Linz,Spektrum“ gewonnen hat, den der Tourismusverband für besondere interessante Medienbeiträge 2009 ausgelobt hat.

Dass der Taxilenker die Journalistin so positiv beeindruckt hat, ist besonders erfreulich und zeigt zugleich, welch wichtige Funktion alle Taxilenker für die Wahrnehmung von Linz bei Gästen haben. Dem Tourismusverband ist es deshalb ein großes Anliegen, über 2009 hinaus die Zusammenarbeit mit den Taxi-Unternehmern und Taxilenkern zu pflegen. Zusammen mit der Fachgruppe Transport & Verkehr der Wirtschaftskammer OÖ die durch Obmann Michael Gräfner und Fachgruppengeschäftsführer Mag. Robert Riedl repräsentiert werden, bietet Tanja Eckerstorfer vom Tourismusverband jedes Jahr mehrere Info-Veranstaltungen an.

2009 ist vorbei und die Rückmeldung der Gäste auf die Servicequalität, Freundlichkeit und Informiertheit der Linzer war sehr gut.

Was bleibt nun von 2009 oder wo liegen in der Zusammenarbeit zwischen Taxis und Tourismus die Herausforderungen und Erwartungen?

Linz hat sich mit dem Projekt „Hörstadt“ einen Namen gemacht. Es geht darum, dass unser Ohr nicht dauernder „Zwangsbeschallung“ unterliegt und man auch hin wieder zur Ruhe kommt. Dies geschieht in Linz durch die Aktion „beschallungsfreie Räume“, wo sich zahlreiche Restaurants, Cafés, Hotels und Geschäfte dazu entschlossen haben, auf Hintergrundmusik zu verzichten.

Es wäre natürlich toll, wenn dieses Projekt auch im Taxi spürbar ist, indem man den Fahrgast frägt, ob er an Radiomusik interessiert ist, ihm vielleicht sogar den Sender wählen lässt, ggfs. aber auch das Radio oder die Musik während der Fahrt abstellt. Der Fahrgast ist ja ohnehin nur kurze Zeit im Taxi und es passt hervorragend zur Aktion „Hörstadt“, wenn die Taxilenker ihren Fahrgästen diese Aufmerksamkeit zuteil werden lassen. Wer sich gänzlich für „Beschallungsfrei“ erklärt, kann das sogar mit einem Pickerl in seinem Taxi zum Ausdruck bringen.

Infos dazu gibt es in der Tourist Information des Tourismusverbandes Linz – die nun übrigens wieder im Alten Rathaus – wie schon in der Zeit vor 2009 – untergebracht ist. Dort gibt’s kostenlos auch Stadtpläne und Infomaterial über Linz. Es wäre schön, wenn eine Grundausstattung zur Weitergabe an die Fahrgäste in jedem Taxi nicht nur verfügbar ist, sondern auch aktiv den Gästen angeboten wird. Ein tolles Service für den Gast, aber vielleicht auch geeignet, die Bereitschaft, Trinkgeld zu geben, noch weiter zu steigern.

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Linz09 – Ruhr.2010 – zwei Kulturhauptstädte – ein Vergleich

21. Januar 2010

Eigentlich sind sie nicht vergleichbar – 190.000 Einwohner gegenüber 5,3 Mio. Einwohner, eine Stadt gegenüber 53 Städten, Deutschland gegenüber Österreich. Und doch: In beiden Städten geht es um Strukturwandel, um Formate und Antworten auf kulturelle Entwicklungen unserer Zeit. Der deutsche Bundespräsident Horst Köhler drückte es bei der Eröffnung am 9.1.2010 in Essen so aus: „Hier ist Kultur - ganz im Sinne der alten Folkwang-Idee - keine elitäre Veranstaltung, sondern eine lebensgestaltende Kraft für alle. Sie stiftet Gemeinschaft zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Lebensalter und Interessen. Sie hilft, die Welt von heute zu verstehen und die Möglichkeiten von morgen auszuloten.“

Genauso hätte er es in Linz und zum Programm von Linz09 auch sagen können. Hier werden die Gemeinsamkeiten – trotz unterschiedlicher Dimensionen - deutlich. Ein breiter Kulturzugang als Schlüssel zu Lebensqualität, zu regionaler Identität und als Chance für Toleranz, Innovation und Zukunft. Zentrale Projekte, die Anliegen und Defizite unserer Zeit thematisieren. Entschleunigung in dynamischen Orten und Regionen als Voraussetzungen, auch künftig Mensch bleiben zu können. Projekte wie „Turmeremit“ und „Hörstadt“ in Linz, die Sperrung der Autobahn auf 60 km für einen Tag an der Ruhr. Die Kreativwirtschaft als Schlüssel für Arbeitsplätze und Innovationen in der Zukunft. Das Ars Electronica Center in Linz, das red dot design museum in der Zeche Zollverein in Essen.

Zwei Kulturhauptstädte hintereinander im deutschsprachigen Raum. Eine Programmphilosphie. An der Ruhr in Deutschland und in Linz an der Donau in Österreich kann man heute die kulturellen Prozesse und Projekte entdecken, auf die man im Abstand von Jahrzehnten oder Jahrhunderten erst feststellen wird, was sie ausgelöst und bewirkt haben. Inspirierend sind sie allemal. Die Besucher von Linz haben diese Projekte offen und begeistert aufgenommen. An der Ruhr wird es ähnlich sein. Kulturhauptstadt zu sein ist eine Ehre und ein Impuls für die Stadt und für die Region.
Beide Kulturhauptstädte sind interessant im Vergleich – nicht im Sinne von besser oder schlechter, sondern im Sinne sich ergänzender Impulse. Deshalb lohnt sich der Besuch in Linz auch im Jahr 2010 – vielleicht auf der Fahrt in die ungarische Kulturhauptstadt Pecs oder als Zwischenstopp auf der Reise zwischen Vergangenheit und Zukunft.

Beide Städte/Regionen haben sich verändert. Tiki Küstenmacher schreibt in seinem Bestseller „Simplify your life“: „Viele Menschen bleiben Raupe, weil sie Angst vor der Veränderung haben. Sie wollen die Komfortzone nicht verlassen. Eine Raupe hat aber nur eine Chance, um Schmetterling zu werden: die große Krise, den kleinen Tod. Das Lebensziel erreicht nur, wer den Weg in die Dunkelheit wagt. Wer loslässt und sich verpuppt.“ Die Kulturhauptstädte 2009 und 2010 haben Metamorphosen durchgemacht. Das macht Sie für einen Besuch interessant, weil man hier nicht nur Veränderungsprozesse entdecken kann, sondern auch den dafür notwendigen Optimismus spürt.

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Georg Steiner Allgemein, Tourismusdirektor Georg Steiner , , , , ,

Linz09 - was bleibt?

5. November 2009

Die, seit langem am häufigsten gestellte Frage!
Aber unter dem Begriff „Nachhaltigkeit“ sind sehr undifferenzierte Vorstellungen vorhanden. Oft wird Nachhaltigkeit nur darauf reduziert, ob im kommenden Jahr noch genau so viele Nächtigungen, Besucherzahlen in Museen etc. erreicht werden können. Die anderen gehen von gleichen Budgetgrößen aus, wie sie für das Projekt Linz09 verfügbar waren.

2009 war ein Ausnahmejahr in jeder Hinsicht. Finanziell war vieles möglich. Der Titel „Kulturhauptstadt Europas“ hat eine ganz eigene Anziehungskraft, die sich in einer hohen Besucherzahl widerspiegelt. Viele Bauprojekte sind auf dieses Jahr hin geplant und fertig gestellt worden.

Die Frage der Nachhaltigkeit hat für mich folgende Komponenten: . . . (Lesen Sie weiter)

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Georg Steiner Tourismusdirektor Georg Steiner

Gedanken zu Green Meetings - Umwelt schonen, Menschen bereichern

9. September 2009

Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein, Energieeffizienz, Abfallvermeidung, Mobilitätsmanagement und regionale Wertschöpfung – so lauten die Handlungsfelder wenn in Orten und Tagungslocations das Thema „Green Meetings“ diskutiert und umgesetzt wird.

Wie sieht es neben dieser Umweltorientierung dabei mit dem Faktor Mensch aus? Sollte Idee und Philosophie von „Green Meetings“ nicht auch das Wohlbefinden, Qualitätsaspekte und Ressourcenorientierung für die Tagungsteilnehmer selbst, für die Menschen, beinhalten?

Linz ist 2009 Kulturhauptstadt Europas. In rund 220 Projekten spielen mehrere übergreifende Themen, die sich durch zahlreiche Projekte durchziehen und Fragen und Herausforderungen unserer Zeit aufnehmen, eine wichtige Rolle. Drei solcher „Metathemen“ möchte ich in diesem Beitrag vorstellen und daraus die Schnittstellen zur Philosophie des Green Meetings ableiten. Mehr

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Georg Steiner Tourismusdirektor Georg Steiner

“Die Tiere wissen es immer zuerst”

1. September 2009

. . . mit dieser Behauptung werben derzeit Plakate für die diesjährige Linzer Klangwolke. Dass die Klangwolke schon lange nicht mehr nur ein musikalisches, sinnliches Ereignis ist, sondern auch Themen aufgreift, die hoch aktuell sind und zum Nachdenken anregen sollen, macht auch dieses Linzer Kulturformat zu einem Impulsgeber für den Slogan der Stadt “Linz.verändert”. Veränderung ist nur möglich, wenn man sensibel ist für Entwicklungen und offen für neue Themen. Die Klangwolke am 5. September 2009 greift auf Basis des Mythos der Sintflut Herausforderungen unserer Zeit auf, die uns nachdenklich und für Veränderung bereit machen sollen. Wenn wir das feine Gespür der Tiere für Veränderungen und Gefahren schon nicht haben, so gibt es heuer wenigstens eine Kulturhauptstadt in Europa, die in vielen Programmformaten die Distanz zwischen Abgestumpftheit und Sensibilität für neue Entwicklungen zu überwinden hilft. Lassen Sie sich darauf heuer in Linz - nicht nur bei der Klangwolke ein. Für jeden Besucher hält Linz spannende Veränderungsimpulse bereit. Klangwolke Linz

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Georg Steiner Tourismusdirektor Georg Steiner

Linz,Geniessen

29. Juli 2009

Fast 400 Lokale enthält die Neuauflage des Linzer Restaurant-Führers, der kürzlich vom Tourismusverband herausgegeben worden ist. Dabei geht es nicht nur darum, ein Adressverzeichnis zu haben, das einem für den Notfall weiterhilft. Der Guide will auch anregen, die Linzer Gastronomie zum Geniessen zu entdecken. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, am Sonntag zum Frühstück in ein Hotel zu gehen? Man braucht dort nicht zu nächtigen, um sich am tollen Frühstücksbuffet zu bedienen. Bei der Hälfte der Linzer-Sterne-Hotellerie ist das möglich – im neuen Restaurantführers steht’s.

Gault Millau, A la carte, Guide Michelin oder der Fallstaff Gourmet Guide haben auch Linzer Betriebe getestet. 16 hochdekorierte Restaurants findet man alleine im Stadtgebiet von Linz. Viel Auswahl, um sich und Gästen etwas Gutes zu tun.

Es müssen aber nicht immer gleich Sterne sein – probieren Sie einfach einmal ein Lokal aus, in dem Sie noch nie waren. Auch dazu soll Sie der Guide „Linz,Geniessen“ animieren. Mahlzeit!

PS. “Linz, Geniessen” ist kostenlos im Linz09 Infocenter - Tourist Information erhältlich.

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Georg Steiner Tourismusdirektor Georg Steiner