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Artikel Tagged ‘Kulturhauptstadt’

Stadt der Fantasie

16. Juli 2010

t_pflasterspektakel08Nichts wie raus auf die Straße: Das Plasterspektakel ist ein Fest für die ganze Familie! Ein buntes Flair herrscht von 22. bis 24. Juli, wenn über 400 internationale StraßenkünstlerInnen die Innenstadt zu einer großen Bühne gestalten. Ab Euro 272,- ist das Pflasterspektakel Wochenende für 2 Erwachsene und 2 Kinder mit 2 Übernachtungen mit Frühsütck im 4-Stern-Hotel, Linz,Card für 3 Tage und Spektakel-Gucker für die Kinder in Linz bei der Tourist Information (Tel. 0043 732 7070-2009) buchbar. Infos zum Pflasterspektakel

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Marion Schmiedinger Allgemein, Events, Linz buchbar , , ,

Natur & Kultur in Linz

9. Juli 2010

Donaupark LinzWas hat eine Industriestadt mit Natur und Kultur zu tun? Dass Linz sehr wohl auch kultureller Brennpunkt ist, zeigte das Programm zur Kulturhauptstadt Europas 2009, dass national und international hohe Anerkennung fand. Der Dreiklang “Kultur, Industrie, Natur” stand dabei im Mittelpunkt. Nach der Kulturhauptstadt Europas 2009 thematisiert Linz 2011 Lebensqualität in und mit der Natur.

Linz zeigt, dass Industrie und Lebensqualität keine Widersprüche sind, sondern in einer modernen Stadt unmittelbar zusammen gehören. Der große Komponist Anton Bruckner, der vor rund 150 Jahren hier gewirkt hat, bildet dabei den kulturellen Rahmen.
Natur in Linz heißt Erholung, Lebensqualität, saubere Luft, aber auch Prozesse und Erfahrungen aus der Natur für das tägliche Leben, für die Wirtschaft und für unsere Kultur zu entdecken. Dass Bäume nicht in den Himmel wachsen, dass Gras nicht schneller wächst, auch wenn man daran zieht und dass viele lautlose und unspektakuläre Prozesse trotzdem Wiesen, Bäume und Wälder entstehen lassen - solche Erkenntnisse tun unserem gestressten Alltag, unserem Hamsterrad, in dem wir immer noch schneller zu laufen versuchen, gut.

Entdecken Sie in Linz, einer modernen und authentischen Stadt unserer Zeit, Lebensqualität, Zusammenhänge und spannende Fragestellungen für unsere Zukunft!

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Georg Steiner Tourismusdirektor Georg Steiner , , , , ,

Neues Linz.verändert,-Magazin erschienen!

21. Juni 2010

2010_06_magazin3Veranstaltungstipps, Infos und Wissenswertes für die Monate Juli bis September in Linz sind im neuen “Linz.verändert,”-Magazin zu finden. Interessant für alle LinzerInnen, Linz-BesucherInnen und jene, die noch nach einem passenden Städteurlaubs-Ziel suchen! Kostenlos erhältlich in der Tourist Information am Hauptplatz 1 oder e-mail: tourist.info@linz.at oder zum durchblättern online hier.

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Marion Schmiedinger Allgemein, Events, Linz buchbar , , , , , ,

Taxis und Tourismus

22. März 2010

c Pondell

c Pondell

„Amaru aus Nigeria lenkt durch Linz wie ein Reiseleiter, ohne dass man darum bittet. In Vorbereitung zum Kulturjahr hat die Stadt die Taxifahrer Linz-09 fit gemacht. Mit selbstverständlicher Geste zeigt Amaru auf die zwei markantesten architektonischen Eckpfeiler in der Innenstadt: Direkt am Ufer der Donau, zwischen barock geprägtem Altstadtkern und dem ehemals verwaisten Stadtteil Urfahr liegen zwei mächtige Glasbauten einander direkt gegenüber…“

Dies ist ein Auszug aus der Reportage von Monika Maria Kalcsics, die für ihren Bericht über Linz als Kulturhauptstadt Europas 2009 in der Ö 1 Sendung „Ambiente“ den ersten Preis des Journalistenwettbewerbs „Linz,Spektrum“ gewonnen hat, den der Tourismusverband für besondere interessante Medienbeiträge 2009 ausgelobt hat.

Dass der Taxilenker die Journalistin so positiv beeindruckt hat, ist besonders erfreulich und zeigt zugleich, welch wichtige Funktion alle Taxilenker für die Wahrnehmung von Linz bei Gästen haben. Dem Tourismusverband ist es deshalb ein großes Anliegen, über 2009 hinaus die Zusammenarbeit mit den Taxi-Unternehmern und Taxilenkern zu pflegen. Zusammen mit der Fachgruppe Transport & Verkehr der Wirtschaftskammer OÖ die durch Obmann Michael Gräfner und Fachgruppengeschäftsführer Mag. Robert Riedl repräsentiert werden, bietet Tanja Eckerstorfer vom Tourismusverband jedes Jahr mehrere Info-Veranstaltungen an.

2009 ist vorbei und die Rückmeldung der Gäste auf die Servicequalität, Freundlichkeit und Informiertheit der Linzer war sehr gut.

Was bleibt nun von 2009 oder wo liegen in der Zusammenarbeit zwischen Taxis und Tourismus die Herausforderungen und Erwartungen?

Linz hat sich mit dem Projekt „Hörstadt“ einen Namen gemacht. Es geht darum, dass unser Ohr nicht dauernder „Zwangsbeschallung“ unterliegt und man auch hin wieder zur Ruhe kommt. Dies geschieht in Linz durch die Aktion „beschallungsfreie Räume“, wo sich zahlreiche Restaurants, Cafés, Hotels und Geschäfte dazu entschlossen haben, auf Hintergrundmusik zu verzichten.

Es wäre natürlich toll, wenn dieses Projekt auch im Taxi spürbar ist, indem man den Fahrgast frägt, ob er an Radiomusik interessiert ist, ihm vielleicht sogar den Sender wählen lässt, ggfs. aber auch das Radio oder die Musik während der Fahrt abstellt. Der Fahrgast ist ja ohnehin nur kurze Zeit im Taxi und es passt hervorragend zur Aktion „Hörstadt“, wenn die Taxilenker ihren Fahrgästen diese Aufmerksamkeit zuteil werden lassen. Wer sich gänzlich für „Beschallungsfrei“ erklärt, kann das sogar mit einem Pickerl in seinem Taxi zum Ausdruck bringen.

Infos dazu gibt es in der Tourist Information des Tourismusverbandes Linz – die nun übrigens wieder im Alten Rathaus – wie schon in der Zeit vor 2009 – untergebracht ist. Dort gibt’s kostenlos auch Stadtpläne und Infomaterial über Linz. Es wäre schön, wenn eine Grundausstattung zur Weitergabe an die Fahrgäste in jedem Taxi nicht nur verfügbar ist, sondern auch aktiv den Gästen angeboten wird. Ein tolles Service für den Gast, aber vielleicht auch geeignet, die Bereitschaft, Trinkgeld zu geben, noch weiter zu steigern.

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Georg Steiner Tourismusdirektor Georg Steiner , , , , , ,

Linz09 – Ruhr.2010 – zwei Kulturhauptstädte – ein Vergleich

21. Januar 2010

Eigentlich sind sie nicht vergleichbar – 190.000 Einwohner gegenüber 5,3 Mio. Einwohner, eine Stadt gegenüber 53 Städten, Deutschland gegenüber Österreich. Und doch: In beiden Städten geht es um Strukturwandel, um Formate und Antworten auf kulturelle Entwicklungen unserer Zeit. Der deutsche Bundespräsident Horst Köhler drückte es bei der Eröffnung am 9.1.2010 in Essen so aus: „Hier ist Kultur - ganz im Sinne der alten Folkwang-Idee - keine elitäre Veranstaltung, sondern eine lebensgestaltende Kraft für alle. Sie stiftet Gemeinschaft zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Lebensalter und Interessen. Sie hilft, die Welt von heute zu verstehen und die Möglichkeiten von morgen auszuloten.“

Genauso hätte er es in Linz und zum Programm von Linz09 auch sagen können. Hier werden die Gemeinsamkeiten – trotz unterschiedlicher Dimensionen - deutlich. Ein breiter Kulturzugang als Schlüssel zu Lebensqualität, zu regionaler Identität und als Chance für Toleranz, Innovation und Zukunft. Zentrale Projekte, die Anliegen und Defizite unserer Zeit thematisieren. Entschleunigung in dynamischen Orten und Regionen als Voraussetzungen, auch künftig Mensch bleiben zu können. Projekte wie „Turmeremit“ und „Hörstadt“ in Linz, die Sperrung der Autobahn auf 60 km für einen Tag an der Ruhr. Die Kreativwirtschaft als Schlüssel für Arbeitsplätze und Innovationen in der Zukunft. Das Ars Electronica Center in Linz, das red dot design museum in der Zeche Zollverein in Essen.

Zwei Kulturhauptstädte hintereinander im deutschsprachigen Raum. Eine Programmphilosphie. An der Ruhr in Deutschland und in Linz an der Donau in Österreich kann man heute die kulturellen Prozesse und Projekte entdecken, auf die man im Abstand von Jahrzehnten oder Jahrhunderten erst feststellen wird, was sie ausgelöst und bewirkt haben. Inspirierend sind sie allemal. Die Besucher von Linz haben diese Projekte offen und begeistert aufgenommen. An der Ruhr wird es ähnlich sein. Kulturhauptstadt zu sein ist eine Ehre und ein Impuls für die Stadt und für die Region.
Beide Kulturhauptstädte sind interessant im Vergleich – nicht im Sinne von besser oder schlechter, sondern im Sinne sich ergänzender Impulse. Deshalb lohnt sich der Besuch in Linz auch im Jahr 2010 – vielleicht auf der Fahrt in die ungarische Kulturhauptstadt Pecs oder als Zwischenstopp auf der Reise zwischen Vergangenheit und Zukunft.

Beide Städte/Regionen haben sich verändert. Tiki Küstenmacher schreibt in seinem Bestseller „Simplify your life“: „Viele Menschen bleiben Raupe, weil sie Angst vor der Veränderung haben. Sie wollen die Komfortzone nicht verlassen. Eine Raupe hat aber nur eine Chance, um Schmetterling zu werden: die große Krise, den kleinen Tod. Das Lebensziel erreicht nur, wer den Weg in die Dunkelheit wagt. Wer loslässt und sich verpuppt.“ Die Kulturhauptstädte 2009 und 2010 haben Metamorphosen durchgemacht. Das macht Sie für einen Besuch interessant, weil man hier nicht nur Veränderungsprozesse entdecken kann, sondern auch den dafür notwendigen Optimismus spürt.

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Georg Steiner Allgemein, Tourismusdirektor Georg Steiner , , , , ,